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Das Aquarix-Megaquarium
Aufbau
Der Aufbau erfolgte im April 2002, zuerst wurde der Unterbau aus Stahlrohr aufgestellt, darauf eine Holzplatte mit Ausgleichmatte, und darauf das Glasbecken. Dann baute ich in meiner Freizeit über viele Wochen hinweg das Becken zusammen, die gesamte Verkleidung, der Filter, die Leuchten, technische Einrichtung, Verkabelung sowie die digitale Steuerung ist Eigenbau.
Serie 1: Der Transport.
Serie 2: Die Pfleger :-)
Serie 3: Der Aufbau
Serie 4: Fertigstellung
Serie 1: Der Transport.
Schätzungsweise 700 kg waren zu bewegen, mit 8 Mann war da nichts zu machen, nur mit Hilfe eines Hubwagens und vieler Paletten haben wir es geschafft. Links bin ich selbst zu sehen.
Links sieht man die Bohrungen zum Filter, 2x 50 mm
Als es endlich oben war mussten wir es nur noch auf den Tisch schieben. Über eine Stunde haben wir benötigt für die gigantische Strecke von 7Meter vom LKW zum Tisch...
Hier steht es noch auf Kanthölzer um die Schaumstoffmatte unterzulegen. Als sie lag wurden die Hölzer herausgezogen.
Serie 2: Die Pfleger :-)
Klein Lukas inspizierte das Becken als Erster. Er könnte bequem schwimmen lernen darin.
Auch Katja (meine Frau) ist begeistert, recht selten, daß auch Ehepartner die Begeisterung für Aquarien teilen.
Der Sand: 0,2 - 0,6 mm Quarzsand, 8 cm hoch. Schätzungsdweise 500-600 Kg waren es wohl, 6 Schubkarren voll. Leider konnte ich das alles wieder rausholen, als sich die ersten Blasen im Silikon zeigten...
Es lagert nun draußen in einer Folie und wartet auf das neue Becken.
Serie 3: Der Aufbau
Hier die Ansicht des ganzen Beckens. Der Oberbau ist noch im Rohzustand, er wird aber später furniert.
Gebaut wurde das ganze Teil aus Siebdruckplatte mit der wasserdichten Seite nach innen. Die Fugen werden mit Silikon abgedichtet so daß der ganze Oberbau Wasserdicht ist. Von der Elektrik sind später nur die Steckdosen für die Lampen und eine Steckdose für spätere Zwecke (Strömung, Futterautomaten usw.) zu sehen (Feuchtraumsteckdosen natürlich). Alles andere wird über der Abdeckung versteckt und wasserdicht eingepackt.
Ein Lüfter mit Abgang nach oben sorgt im Sommer für Kühlung falls nötig, die Lampen heizen doch recht stark.
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Hier sieht man das Filterbecken, ich habe darunter eine Spüle eingebaut, per Schublade herausziehbar. Sehr praktisch, denn so etwas kann man bei der Pflege immer gut in Reichweite haben. Der Filter ist angeklebt mit 2x 50 mm Verschraubungen. Betrieben wird er mit Matten, ein externer Mattenfilter also. Links ist ein Überlauf sowie ein Ablauf mit dem man fast das ganze Becken ausleeren kann. Alles ist direkt an die Kanalisation angeschlossen. Der Wasseranschluß ist auch zu sehen.
Der Filter wird mit 2 Aquabee 3000 Pumpen betrieben, 6000 l / h also. Die Fläche der Matte beträgt ca. 8500 qcm und ist in 2 Schichten grob und fein ausgelegt. Innen ist noch ein Volumen von ca. 40 Liter frei für Filterwatte o. a. Dinge.
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Nochmal die Gesamtansicht. Hier sieht man noch die Kabel für die Beleuchtung (8x 150 W HQI) herausbaumeln, muß alles noch verkabelt werden. Der Unterbau ist aus 40 mm Edelstahlrohr und wird mit Schiebetüren bestückt.
Die Sicht von der Stirnseite aus über das Becken...ziemlich lang oder? Hier kann man auch schön die Querstreben sehen die die Begehung des Beckens etwas behindern. Ansonsten lässt es sich gut aufrecht darin stehen, das Einpflanzen der Pflanzen wird später direkt im Becken erfolgen , das wird einfacher sein.
So sieht es von der anderen Seite aus, die Öffnungen über dem Becken werden mit Schiebetüren verkleidet, das ganze soll schließlich als Raumtrenner dienen.
Serie 4: Fertigstellung
Nachdem wir nun das zweite Becken stehen haben konnte die Fertigstellung endlich weitergehen, viele Wochenenden und Nachmittage habe ich nun schon daran gearbeitet.. Dummerweise rissen beim ersten Test die Querstreben vom Becken ab, das Silikon war noch nicht lange genug ausgehärtet. Meine Wut und Enttäuschung kann man sich vorstellen...Es wurde neu geklebt und wieder 3 Wochen gewartet... Wenn man bedenkt, daß das Becken Anfang Januar 2002 bestellt wurde und zu diesem Zeitpunkt Ende April ist, kann man verstehen, daß wir langsam Übung im Warten haben. Dieses Mal haben wir mehrere Silikonproben geklebt und diese zu Überwachung der Klebenähte benutzt, nach 3 Wochen zeigten die Proben eine Aushärtung von fast 25 mm an, mehr als 4x so dick als die Nähte die abgerissen waren. Wir haben die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit an den Nähten erhöht um die Aushärtung zu beschleunigen, die Mühe hat sich also gelohnt. Daher haben wir nun nach 3 Wochen das Becken eingerichtet und warten nur noch auf eine Metallklammer, die wir als Sicherheit auf das Aquarium aufsetzen bevor wir es zu 100% füllen. Das Becken ist nun 45 cm hoch gefüllt.
So sieht es nun aus, die oberen Klappen fehlen noch, da die Klammer noch nicht da ist. Im Moment stehen erst ein paar Pflanzen drin, der Rest muß noch kommen. Leider sind unsere über mehrere Monate gezogene und gesammelte Pflanzen während der langen Wartezeit fast alle abgestorben. Die Wurzel ist übrigens selbst gefunden aus dem Moor bei Hannover / Mardorf. Ein freundlicher Mitarbeiter eines Torfwerkes zeigte mir den Weg ins Abbaugebiet, dort kann man sehr viele Wurzeln finden, die liegen als Abfall auf große Haufen.
Hier sind auch noch die ersten Leuchten zu sehen, die sich aber später als zu ineffektiv erwiesen haben: Heute habe ich dank selbstbegebauter Leuchten mit 4x150W soviel Licht im Becken wie vorher mit den alten Leuchten mit 8x150W!
Die Ersparnis ist enorm, und das nur durch bessere Reflektoren.
Hier von der anderen Seite nochmal die Gesamtansicht. Die Aluhauben an den Lampen sind nur solange da bis die Klappen montiert sind, sonst wird viel Licht in den Raum gestrahlt.
Das Wasser ist noch etwas trübe, aber es klart schon auf.
Links vom Becken ist der Technikbereich:
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