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Das Aquarix-Megaquarium

Fotos des Aquariums - Technik

Links vom Becken ist der Technikbereich:

Wie man sieht recht voll hier: Von oben nach unten:
- Digitale Steuerung (Eigenentwicklung)
- Dosiersystem für Kremserschen Dünger mit 5l-Kanister. Sollte ca. 3 Monate reichen.
- CO2-Flasche 10 KG (CO2 wird über ein Cyclo 5000 von Dennerle ins Wasser gegeben)

TECHNIKRAUM
Im Technikraum befindet sich die Steuerung, die CO2-Flasche, ein Wärmetauscher für die Heizung, Luftpumpe, CO2-Regler, Verteiler, Dünger mit Pumpe sowie die Verrohrung für Zu- und Ablauf.

Ich habe ein Waschbecken in eine Schubladenkonstruktion eingebaut, auf diese Weise kann ich das Waschbecken einschieben und so den ganzen Technikbereich verschwinden lassen:

So sieht es auf wenn es auf ist:

Und so wenn es zu ist:



STEUERUNG

Die Steuerung erfolgt durch einen SIEMENS LOGO!, ein digitales Steuermodul welches man selbst programmieren kann. Das Modul hat mehrere Ausgangsmodule sowie ein PT100-Modul.
Die Steuerung habe ich in einen Verteilerschrank eingebaut um Änderung zu erleichtern. Nach 2 Jahren war das erste Modul defekt, ich habe dann ein neues eingebaut dass dank Weiterentwicklung mehr Funktionen hat.
Das Modul steuert folgendes:

Hier nochmals die Steuerung die mit einem Siemens LOGO! arbeitet und die gesamte Technik steuert.
Die Software dazu ist selbst programmiert.

FILTER

Der Filter, ein externer Hamburger Mattenfilter. Die Matte ist dabei mäanderförmig eingelegt und hat eine Gesamtlänge von 1,50 m und eine Höhe von 70 cm.
Das Wasser wird von einer Pumpe mit 6000 l / h durch den Filter gepumpt, obwohl die wahre Menge wohl etwas darunter liegen dürfte.

Insgesamt fließt das Wasser durch folgende Schichten:

  1. 5 cm grobe Matte
  2. 10 cm Ehfisubstrat
  3. 5 cm grobe Matte
  4. durch die Mäanderförmig eingelegte grobe Matte
  5. durch 4x3 cm feine Matte zur Feinfilterung.

Das Wasser fließt durch 4 Bohrungen von je 6 cm vom Aquarium in den Filter. Dabei ist ein Tunnelsystem aus PVC-Rohren für meine Prachtschmerlen an einen dieser Einlässe angeschlossen, so haben sie einen steten Wasserstrom in den Röhren, was sie sichtlich mögen: Sie liegen den ganzen Tag in dem Tunnelsystem.

CO2-Zugabe erfolgt durch einen simplen Ausströmer, der das Gas direkt unterhalb des Feinfilters abgibt. Dort sammelt es sich und wird durch das vorbeiströmende Wasser aufgenommen.

Der Filter von der Seite: Von rechts strömt das Wasser ein, durchquert die einzelnen Schichten um dann durch eine Umleitung von oben in den Feinfilter zu fließen. Dort befinden sich 4 feine Matten die ich einzeln hochstellen kann wenn eine verstopft ist. Schön zu sehen ist hier der Wasserstandsunterschied ganz links: Der Feinfilter ist hier ziemlich voll.

Der Filter von oben. Das graue PVC-Rohr ist der Aulass der Pumpe. Schön zu sehen ist die mäanderförmig angeordnete Filtermatte. Diese Matte alleine reicht aus um das ganze Becken biologisch zu filtern! Die anderen Stufen sind nur als Sicherheitsreserve vorhanden.



Schön zu sehen ist hier die Mulmschicht im Filter, der übrigens über und über mit Red Cherry Garnelen voll ist. Die Tierchen verrichten ihre Arbeit im Filter sehr gut, sie fressen das gröbere Material. Hin und wieder wenn sie zuviele werden freuen sich die Skalare über Lebendfutter.

LICHT

Die Beleuchtung erfolgt durch 4 HQI-Leuchten mit je 150 W.
Die Leuchten habe ich selbst gebaut, weil es im Handel keine vernünftigen gab für dieses Becken, die im Handel erhältlichen streuen das Licht zu stark, ich benötige wegen der großen Höhe über Wasser eine stärkere Bündelung. So habe ich die Anfangs eingesetzten gegen selbst gebaute ersetzt.
Meine Lampen sind 1000W-Halogenstrahler von Conrad in denen ich Rx7s-Fassungen eingebaut habe. Den Reflektor habe ich dabei leicht angepasst so dass die Lampen hinein passen. Angesteuert werden sie von EVGs von Osram (Powerstar HCI)
Die Lampen sind HCI mit Leuchtfarbe NDL. Sie brennen seit 2002, also nunmehr über 3 Jahre ohne Austausch. Das Licht ist so helle wie am Anfang, Lichtfarbe hat sich ebenfalls nicht verändert. Dass geht aber nur mit HCI, nicht mit HQI, die altern wesentlich schneller.